beziehungsorientiert, artgerecht und funktionell gedacht
Tiergestützte Therapie kann viel bewirken – vorausgesetzt, sie wird reflektiert, artgerecht und verantwortungsvoll gestaltet.
Die ganzheitlich-funktionelle tiergestützte Therapie, entwickelt von Sandra Rauch, versteht tiergestützte Arbeit nicht als Methode, sondern als therapeutische Beziehungsarbeit im funktionellen Zusammenhang.
Eine grundlegende Einordnung dieser Arbeitsweise finden Sie hier: Ganzheitlich-funktionelle tiergestützte Therapie.
Aus unserer Sicht entsteht therapeutische Wirksamkeit nicht durch Kontrolle oder gezielte Reizsetzung, sondern durch tragfähige Beziehung.
Tiergestützte Therapie bedeutet hier:
Das eingesetzte Tier ist kein Hilfsmittel, sondern ein eigenständiger Akteur im therapeutischen Geschehen.
Wie sich diese Haltung konkret in der Praxis zeigt, wird hier näher beschrieben: Arbeitsweise & Haltung.
Tiergestützte Therapie kann nur dann als ganzheitlich verstanden werden, wenn das Wohl des eingesetzten Tieres konsequent mitgedacht wird.
Artgerechte Haltung, respektvoller Umgang und freiwillige Mitwirkung sind keine Zusatzaspekte, sondern Grundvoraussetzungen.
Eine Therapie, die auf Kosten des Tieres stattfindet, widerspricht dem Anspruch ganzheitlicher Arbeit – unabhängig von ihrer äußeren Form.
Die ganzheitlich-funktionelle tiergestützte Therapie folgt einem funktionellen Gesundheitsverständnis.
Im Vordergrund steht nicht das isolierte Bearbeiten von Symptomen oder Verhaltensweisen, sondern das Erkennen von Zusammenhängen:
Therapeutische Prozesse werden dabei individuell betrachtet und verantwortungsvoll begleitet.
Diese Form der tiergestützten Therapie richtet sich an Mensch–Tier–Teams, für die eine möglichst artgerechte Haltung und ein respektvoller Umgang mit dem Tier selbstverständlich sind oder bewusst angestrebt werden.
Ob und in welchen Fällen diese Form der Begleitung sinnvoll ist, hängt immer von den individuellen Voraussetzungen ab.
Eine genauere Einordnung möglicher Themen und Fragestellungen finden Sie unter Indikationen.
Für Eltern, die sich speziell für ihr Kind orientieren möchten: Ist tiergestützte Therapie sinnvoll für mein Kind?
Am Therapiehof Brachfeld wird sowohl mit Pferden als auch mit Ziegen gearbeitet.
Beide Tierarten bringen unterschiedliche Qualitäten in den therapeutischen Prozess ein.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Der Therapiehof Brachfeld ist der Ort, an dem die ganzheitlich-funktionelle tiergestützte Therapie praktisch
umgesetzt, reflektiert und weiterentwickelt wird.
Die Arbeit orientiert sich an klaren fachlichen und tiergerechten Leitlinien – nicht an standardisierten Abläufen.
Nein. Entscheidend sind unter anderem die Haltungsbedingungen, das Wohlbefinden des Tieres sowie die Bereitschaft des Menschen, sich auf eine beziehungsorientierte und funktionelle Arbeitsweise einzulassen.
Nein. Die ganzheitlich-funktionelle tiergestützte Therapie basiert nicht auf festen Methoden, sondern auf Prinzipien, Beziehungsgestaltung und funktionellem Denken.
Das Tier ist ein eigenständiger Beziehungspartner. Sein Wohlbefinden, seine Signale und seine Grenzen sind integraler Bestandteil des therapeutischen Prozesses.
Nein. Nachhaltige therapeutische Entwicklung ist aus unserer Sicht nur möglich, wenn das Tierwohl konsequent berücksichtigt wird.
Wenn Sie überlegen, ob diese Form der tiergestützten Therapie für Sie oder Ihr Kind passend sein könnte, können Sie gerne Kontakt aufnehmen.
In einem ersten Austausch lässt sich klären, ob und in welcher Form eine Begleitung sinnvoll ist.
Die ganzheitlich-funktionelle tiergestützte Therapie versteht tiergestützte Arbeit als beziehungsorientierten, artgerechten und funktionell gedachten Prozess.
Sie richtet sich an Mensch–Tier–Teams, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Zusammenhänge zu verstehen und neue Wege im therapeutischen Arbeiten zu gehen.