Qualifikation & Einordnung

Fachlicher Hintergrund und struktureller Rahmen

 

 

Einordnung des Arbeitsfeldes

 

 

Der Bereich der tiergestützten Therapie ist in Deutschland derzeit nicht einheitlich geregelt.

 

Das bedeutet, dass es keine staatlich festgelegte Anerkennung für die praktische Tätigkeit oder für Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich gibt.

 

Gleichzeitig bewegt sich die Arbeit nicht im „luftleeren Raum“, sondern innerhalb verschiedener rechtlicher Vorgaben – insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Tieren.

 

 

 

 

 

Was in diesem Zusammenhang wichtig ist

 

 

Das Fehlen einer einheitlichen staatlichen Regelung sagt für sich genommen nichts über die Qualität einer Arbeitsweise aus.

 

Entscheidend ist vielmehr, auf welcher Grundlage gearbeitet wird und wie verantwortungsvoll diese in der Praxis umgesetzt wird.

 

 

 

Woran sich Qualität orientiert

 

 

Die Qualität der Arbeit am Therapiehof Brachfeld orientiert sich nicht an formalen Mitgliedschaften oder Zertifizierungen, sondern an inhaltlichen Kriterien.

 

 

Im Mittelpunkt stehen:

 

  • eine klare fachliche Grundlage
  • eine konsequent artgerechte Haltung der Tiere
  • verantwortungsvolles Arbeiten im Mensch–Tier–System
  • die Bereitschaft, die eigene Arbeit immer wieder zu hinterfragen und weiterzuentwickeln

 

 

 

 

Einordnung von Verbänden und Zertifizierungen

 

 

Verbände und Zertifizierungen spielen im Bereich der tiergestützten Arbeit für viele eine wichtige Rolle – vor allem, wenn es um Orientierung und Vergleichbarkeit geht.

 

Viele Zertifizierungen basieren auf festgelegten Standards und bieten damit eine gewisse Orientierung. Gleichzeitig stoßen sie dort an Grenzen, wo es um individuelle Prozesse, echte Beziehungsarbeit und konsequent tiergerechtes Arbeiten geht.

 

Vor diesem Hintergrund erfolgt die Qualitätssicherung am Therapiehof Brachfeld bewusst in erster Linie über die inhaltliche und praktische Ausrichtung der eigenen Arbeit.

 

 

 

 

 

Weiterbildung und fachliche Entwicklung

 

 

Fachliche Weiterentwicklung ist ein zentraler Bestandteil dieser Arbeitsweise.

 

 

Sie entsteht nicht aus formalen Verpflichtungen heraus, sondern aus fachlichem Anspruch, Verantwortung und dem Interesse, Zusammenhänge besser zu verstehen.

Auch Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungen entscheiden eigenständig, wie und in welchem Rahmen sie sich weiterentwickeln.

 

 

 

Zertifikat nach Abschluss

 

 

Nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung mit Prüfung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Abschlusszertifikat des Therapiehof Brachfeld.

 

Dieses dokumentiert die im Rahmen der Ausbildung erarbeiteten Inhalte und die persönliche Entwicklung im Ausbildungsprozess.

 

 

 

Häufige Fragen

 

 

Ist diese Therapieform staatlich anerkannt?

 

Nein. Der Bereich der tiergestützten Therapie ist in Deutschland derzeit nicht einheitlich geregelt. Das betrifft alle vergleichbaren Arbeitsweisen.

 

 

Bedeutet fehlende Verbandszugehörigkeit geringere Qualität?

 

Nein. Qualität zeigt sich in der fachlichen Arbeit, im Umgang mit Mensch und Tier und in der Verantwortung, die dabei übernommen wird – nicht allein in formalen Mitgliedschaften.

 

 

Können dennoch bestimmte Qualifikationen gefordert werden?

 

Ja. Je nach beruflichem Kontext oder Einsatzbereich können unterschiedliche Anforderungen bestehen. Diese sind jedoch unabhängig von einer staatlichen Anerkennung im engeren Sinne.

 

 

 

 


 

Kurz zusammengefasst

 

 

Der Bereich der tiergestützten Therapie ist derzeit nicht einheitlich geregelt.

 

Die Qualität der Arbeit am Therapiehof Brachfeld entsteht daher nicht über formale Anerkennungen, sondern über fachliche Grundlage, Erfahrung, Verantwortung und konsequent gelebtes Tierwohl.