Sandra Rauch

Gründerin und Leiterin des Therapiehof Brachfeld

Begründerin der Methode der ganzheitlich-

funktionellen tiergestützten Therapie

Mein Weg

Der Weg, der mich zur Entwicklung der ganzheitlich-funktionellen tiergestützten Therapie geführt hat, war über viele Jahre hinweg geprägt von intensiver praktischer Arbeit, fachlicher Auseinandersetzung und zahlreichen Erfahrungen.

Rückblickend war dieser Weg nicht immer einfach – aber durchweg lehrreich und in vieler Hinsicht bereichernd.

 

 

Frühe Prägung

Ich bin auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen. Tiere waren von Anfang an ein selbstverständlicher Teil meines Alltags und haben meine Wahrnehmung für Verhalten, Beziehung und feine Zusammenhänge früh geprägt.

Diese Verbindung ist bis heute eine wesentliche Grundlage meiner Arbeit.

 

 

Fachliche Entwicklung

Mein beruflicher Weg verlief nicht geradlinig, sondern hat sich über verschiedene Stationen hinweg entwickelt.

Nach einer Ausbildung im Finanzbereich und mehreren Jahren beruflicher Tätigkeit führte mich mein Weg zunehmend in Richtung der Arbeit mit Pferden und Menschen – unter anderem durch praktische Erfahrungen auf Reiterhöfen.

Mit der anschließenden Ausbildung zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin und mehrjähriger Tätigkeit in diesem Bereich entstand eine fundierte medizinisch-therapeutische Grundlage.

Parallel dazu entwickelte sich meine Tätigkeit im Bereich der Reittherapie, die ich seit 2007 selbstständig ausübe und kontinuierlich weiterentwickelt habe.

Ergänzt wurde dieser Weg durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen:

  • tiergestützte Therapie
  • Pferde- und Ziegenhaltung
  • ganzheitliche Gesundheitsansätze
  • Erwachsenenbildung

Diese Kombination aus praktischer Erfahrung, therapeutischer Ausbildung und kontinuierlicher Weiterbildung bildet die Grundlage meiner heutigen Arbeit.

 

 

Entwicklung in der Praxis

Ein entscheidender Wendepunkt war die Arbeit mit meinem ersten Therapiepferd Carino.

Gemeinsam mit ihm – und später auch mit weiteren Tieren – wurde im praktischen Arbeiten immer deutlicher, dass nachhaltige Entwicklung in der tiergestützten Arbeit nicht durch vorgegebene Abläufe entsteht, sondern durch das Verstehen von Zusammenhängen und durch echte Beziehung.

 

Diese Erfahrungen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich im Laufe der Zeit eine eigenständige Arbeitsweise entwickeln konnte.

 

 

Entstehung einer eigenen Arbeitsweise

Aus der praktischen Arbeit heraus entwickelte sich schrittweise die ganzheitlich-funktionelle tiergestützte Therapie.

Im Mittelpunkt stand dabei von Anfang an die Frage, wie sowohl der Mensch als auch das Tier in ihrer jeweiligen Situation sinnvoll einbezogen werden können – nicht isoliert, sondern im gemeinsamen Zusammenhang.

Viele der heute grundlegenden Prinzipien sind aus dieser Arbeit entstanden und wurden über die Jahre hinweg weiterentwickelt und präzisiert.

 

 

Weitergabe in der Ausbildung

Mit der Zeit entstand der Wunsch, diese Arbeitsweise nicht nur anzuwenden, sondern auch weiterzugeben.

Die Ausbildung ist deshalb bewusst so aufgebaut, dass sie sich deutlich von klassischen Lernformaten unterscheidet.

Im Mittelpunkt steht nicht das reine Vermitteln von Wissen, sondern ein Lernprozess, der darauf ausgerichtet ist, Menschen individuell dabei zu begleiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Ein zentraler Aspekt ist dabei die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und eigenständig fundierte Entscheidungen zu treffen – sowohl im Umgang mit Menschen als auch mit ihren Tieren.

 

 

Ein persönlicher Gedanke

Rückblickend erfüllt es mich mit Dankbarkeit, diesen Weg gegangen zu sein und die daraus entstandene Arbeitsweise heute weitergeben zu dürfen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und überlegen, ob dieser Weg auch für Sie passend sein könnte, nehmen Sie gerne Kontakt auf.

Gemeinsam lässt sich klären, ob und in welcher Form eine Ausbildung für Sie sinnvoll ist.

 

 

Kurz zusammengefasst

  • Entwicklung aus langjähriger praktischer Erfahrung
  • geprägt durch die Arbeit mit eigenen Tieren
  • fundierte therapeutische Grundlage durch Physiotherapie
  • kontinuierliche Weiterbildung und Spezialisierung
  • Fokus auf Beziehung, Verständnis und Zusammenhänge

 

Berufliche Stationen

09/1993 - 08/1995  

Ausbildung zur Finanzfachwirtin (Finanzamt Balingen)

09/1995 - 10/2000  

Beamtin (Finanzamt Balingen / inkl. 2-jährige Beurlaubunszeit)

09/1996 - 08/1998  

Praktikum auf mehreren Reiterhöfen in Schleswig Holstein, überwiegend beim Reiterhof Gläserkoppel (bei Preetz/Plön/Kiel)

11/2000/ - 01/2002

Pferdesporthaus Loesdau/Bisingen (Verkauf)

03/2002 - 03/2002 

Pflegepraktikum Kreisklinik Balingen

04/2002 - 03/2005 

Ausbildung zur Physiotherapeutin (Plettenbergschule / Balingen-Engstlatt)

05/2005 - 11/2016 

Anstellung Physiotherapeutin (ab 2007 in Teilzeit) im Zollernalbkreis  (in verschiedenen Praxen und Kliniken)

seit 10/2007            

Selbständigkeit als Reittherapeutin bis Ende 2017 im Zollernalbkreis (mein Nachname war damals noch "Klingele" und unser Hof trug den Namen "Therapiehof Stockenhausen"), seit 2018 auf dem Brachfeld

 


Weitere Fortbildungen

2007             

Weiterbildung zur Reittherapeutin beim Institut für pferdegestützte Therapie in Konstanz (IPTh)

2008             

Manuelle Lymphdrainage

2011 - 2012 

Ausbildung zum Pilates Instruktor

2012 - 2015 

Ausbildung "Reflexzonentherapie am Fuß nach Hanne Marquardt (Kurs I - III)

2014             

verschiedene Fortbildungen/Seminare in Pferde- und Ziegenhaltung

2016             

Schröpfen - ganzheitlich Behandeln in der Physiotherapie

2017 - 2024 

Weiterbildung in Erwachsenenbildung sowie in ganzheitlicher Tiergesundheit (Schwerpunkt Ziegen und Pferde)